Flamingo – Der neue Waveshaper von Pittsburgh Modular

Nachdem der Modular-Hersteller Pittsburgh im Frühling bereits die ersten drei Module der Safari-Serie veröffentlicht hat, folgt nun der Flamingo. Das analoge Modul ist ein Waveshaper mit erweiterten Funktionen.

Über die Input-Buchse lässt sich ein Signal einspeisen und mit dem Input-Regler verstärken. Die darauffolgende Klangformung kann mit den drei Schieberegler Crest, Trough und Drift (CV) eingestellt werden. Das Modul besteht aus einer Center-Clipping Schaltung, welche die oberen und unteren Halbwellen unabhängig voneinander zur Mitte zieht. Zur Steuerung dienen hier die Schieberegler Crest und Trough. Dabei lässt sich die negative Halbwelle mittels dem Trough-CV-Schalter einzeln ansprechen und shapen. Über den Drift-Regler mit CV-Input kann ein positiver Versatz eingestellt werden. Sobald ein Signal am CV-Input anliegt, wird dieser Regler zur Abschwächung des CV-Signals genutzt.

Ist der Focus-Button aktiviert, wird der DC-Offset aus der Center Clipped Overtone Waveform entfernt bevor sie die harmonische Interpolation durchläuft. Die Auswirkung auf den Output hängt stark von der eingehenden Wellenform ab. Der Crest (tr) CV-Poti dient der Verstärkung oder Abschwächung des +/- 5Volt CV-Inputs. Über den Drift CV-Input lässt sich ein CV-Signal einbinden um die Stärke des Drifts in Center-Clipping-Schaltung zu bestimmen. Am Clipped-Output lässt sich das Signal der Center-Clipping-Schaltung abgreifen. Über den Overtone-Output wird dem Signal durch Falten der Halbwellen die Grundfrequenz genommen. Dieses Signal ist gegenüber dem des Clipped-Output-Signal invertiert. Der letzte Output ist Interpolate. Hier wird ein interpoliertes Signal der eingehenden Waveform ausgegeben.

Das Flamingo-Modul ist 8HP breit und 24mm tief. Zur Stromversorgung werden +/-12V mit 55mA benötigt. Der Waveshaper soll in Kürze erscheinen. Doch bisher hat Pittsburgh noch keinen Preis genannt.
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